Zuckergehalt
zuckergehalt
Eines der wichtigsten Qualitätsmerkmale bei Obst und Gemüse, gemessen in Brix-Grad. Er wirkt sich direkt auf Geschmack und Vermarktungswert aus.
Zuckergehalt, Brix, Brix-Grad, Grad Brix
Xanthomonas campestris
xanthomonas-campestris
Pflanzenpathogenes Bakterium, das weltweit schwere Schäden an vielen Kulturpflanzen verursacht. Es wächst optimal unter feuchtwarmen Bedingungen über 20 °C.
Xanthomonas campestris, Xanthomonas
Viren
viren
Viel kleiner als Mikroorganismen und ohne eigenen Stoffwechsel. Sie programmieren Pflanzenzellen zur Produktionsfabrik für neue Viren um.
Viren, Virus, viral, Viroide
Silber
silber
Edelmetall mit der höchsten elektrischen und Wärmeleitfähigkeit aller Elemente, zudem antibakteriell und antiviral. Im Pflanzenbau steigert es in Partikelform die Photosynthese.
Silber, Silber-Nanopartikel, silberhaltig
Rückstandsfrei
rueckstandsfrei
Erntegut, in dem gemäß den geltenden Grenzwerten keine nachweisbaren Rückstände von Wirkstoffen verbleiben.
Rückstandsfrei, rückstandsfreie, Zero Residue, Zero-Residue
Ralstonia solanacearum
ralstonia-solanacearum
Bakterium, das das Xylem der Pflanze verstopft und Welke verursacht. Unter warm-feuchten Bedingungen sind 35 bis 90 % Ertragsverlust möglich.
Ralstonia solanacearum, Ralstonia
Phytoplasma
phytoplasma
Zellwandfreie Bakterien, die nur in ihren Wirtspflanzen überleben. Bei Zuckerrüben lösen sie die Erkrankung SBR aus, die zu sogenannten Gummirüben führt.
Phytoplasma, Phytoplasmen, SBR, Gummirüben
Photosynthese
photosynthese
Der zentrale Stoffwechselvorgang der Pflanze: Lichtenergie wird umgewandelt, aus Wasser entsteht Sauerstoff, aus Kohlendioxid werden Zucker aufgebaut.
Photosynthese, Chlorophyll, Chloroplasten
Pflanzenstärkungsmittel
pflanzenstaerkungsmittel
Rechtlich definierter Begriff nach § 2 Nr. 10 Pflanzenschutzgesetz: Stoffe und Gemische, die ausschließlich der allgemeinen Gesunderhaltung der Pflanzen dienen.
Pflanzenstärkungsmittel, Pflanzenstärkungsmitteln
Partikelgrößenverteilung
partikelgroessenverteilung
Der wichtigste Qualitätsparameter für Nanopartikel: Die Partikel sollen nicht nur klein sein, sondern auch nur geringfügige Größenunterschiede aufweisen.
Partikelgrößenverteilung, Partikelgröße
Ökologischer Landbau
oekologischer-landbau
Ressourcenschonende Form der Landwirtschaft nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft, ohne synthetische Pflanzenschutzmittel, Mineraldünger und Gentechnik.
Ökologischer Landbau, ökologische Landbau, ökologisch, Bio-Landbau, Biolandbau
Nanotechnologie
nanotechnologie
Ein hochwertiges Nanomaterial zeichnet sich durch fünf Merkmale aus: Partikelgröße, Partikelgrößenverteilung, Reinheit, Stabilität und Reproduzierbarkeit.
Nanotechnologie, Nanomaterial, Nanomaterialien, Nanopartikel
Mehltau
mehltau
Durch Pilze verursacht. Echter Mehltau bildet einen abwischbaren weißen Belag auf der Blattoberseite, Falscher Mehltau einen nicht abwischbaren auf der Unterseite.
Mehltau, Echter Mehltau, Falscher Mehltau
Kupfer
kupfer
Weiches Halbedelmetall und essenzieller Mikronährstoff. Kupfer wirkt gegen Mikroben, besonders Pilze, und wird im Bio-Landbau oft als Fungizid verwendet.
Kupfer, Kupfermangel, kupferhaltig
Jordanvirus
jordanvirus
Kurzname für das Tomato brown rugose fruit virus (ToBRFV). Es kann während einer Saison bis zu 100 % eines Gewächshausbestandes befallen.
Jordanvirus, ToBRFV, Tomato brown rugose fruit virus
Haltbarkeit
haltbarkeit
Bei Blumen auch Vase Life genannt. Wird oft durch Ethylen beeinflusst, das als Alterungshormon Nachreifen, Vergilben und Welken beschleunigt.
Haltbarkeit, Vase life, Vase Life
Gewächshaus
gewaechshaus
Verlängert die Anbausaison und schützt empfindliche Pflanzen vor Wind und Kälte. Moderne Glas-Gewächshäuser in Europa können viele Hektar Fläche einnehmen.
Gewächshaus, Gewächshäuser, Treibhaus, Glashaus
Geschmack
geschmack
Sinneseindruck beim Essen, stark abhängig vom Reifegrad bei der Ernte. Gebildet wird er durch ein ausgewogenes Zucker-Säure-Verhältnis und sekundäre Pflanzenstoffe.
Geschmack, geschmacklich
Fusarium oxysporum
fusarium-oxysporum
Im Boden lebender Pilz, der die Fusarium-Welke auslöst. Er kann viele Jahre überdauern, weshalb befallene Pflanzen separat entsorgt werden sollten.
Fusarium oxysporum, Fusarium, Fusarium-Welke
Eisen
eisen
Essenzielles Spurenelement, bei Pflanzen unverzichtbar für die Chlorophyllsynthese. Fällt der Eisengehalt unter ein kritisches Minimum, vergilben die grünen Pflanzenteile.
Eisen, Eisenmangel
Effektive Mikroorganismen
effektive-mikroorganismen
Kurz EM: eine Mischung aus aeroben und anaeroben Mikroorganismen, vor allem Milchsäurebakterien, Hefen und photosynthetisch aktiven Bakterien. Eingesetzt zur Bodenbelebung.
Effektive Mikroorganismen, effektiven Mikroorganismen, EM
Dünger
duenger
Laut EU-Verordnung ein Produkt zur Versorgung von Pflanzen mit Nährstoffen oder zur Verbesserung ihrer Ernährungseffizienz.
Dünger, Düngemittel, Düngeprodukt, Flüssigdünger
Clavibacter michiganensis
clavibacter-michiganensis
Bakterium, das Bakterienwelke und Bakterienkrebs unter anderem bei Tomaten auslöst. Erkennbar an einseitigem Welken und verkorkten Vogelaugenflecken auf den Früchten.
Clavibacter michiganensis, Clavibacter, Bakterienwelke, Bakterienkrebs
CGMMV
cgmmv
Das Cucumber green mottle mosaic virus, oft Gurkenmosaikvirus genannt: ein hochansteckendes, sehr widerstandsfähiges Pflanzenvirus, gegen das es keine kurative Behandlung gibt.
CGMMV, Cucumber green mottle mosaic virus, Gurkenmosaikvirus
CEA – Controlled Environment Agriculture
cea-controlled-environment-agriculture
Technologiebasierter Anbau in einer von der Außenwelt abgeschlossenen Umgebung – bei uns als Gewächshausanbau bekannt. Auch Vertical Farming fällt darunter.
Controlled Environment Agriculture, CEA, Vertical Farming
Bio-Stimulanz
bio-stimulanz
Eigene Produktgruppe der EU-Düngeverordnung: ein Düngeprodukt, das pflanzliche Ernährungsprozesse unabhängig vom Nährstoffgehalt stimuliert. Rechtlich etwas anderes als ein Pflanzenstärkungsmittel.
Bio-Stimulanz, Biostimulanz, Bio-Stimulanzien, Biostimulanzien, Pflanzen-Biostimulans, Biostimulans
Bakterien
bakterien
Mikroorganismen mit eigenem Stoffwechsel, die sich durch Zellteilung vermehren. Im Gartenbau lösen sie Pflanzenkrankheiten aus, bilden aber auch einen nützlichen Teil der Bodenmikroflora.
Bakterien, Bakterium, bakteriell, bakterielle, bakteriellen, Bakteriosen
Agrobacterium tumefaciens
agrobacterium-tumefaciens
Begeißeltes Bakterium, das sich eigenständig im Bewässerungssystem ausbreitet. Es verursacht Crazy Roots bei Tomaten und Gurken sowie Crown Gall bei Rosen.
Agrobacterium tumefaciens, Agrobacterium, A. tumefaciens
Crazy Roots
crazy-roots
Durch Agrobacterium tumefaciens ausgelöste Krankheit mit übermäßigem Wurzelwachstum. Trotz zunehmender Wurzelmasse nehmen die Pflanzen kein Wasser mehr auf und vertrocknen.
Crazy Roots, Crazy roots
Zellwand
zellwand
Äußere Struktur der Pflanzenzelle. Calcium und Silicium werden dort eingebaut und machen das Gewebe fester – sichtbar an längerer Haltbarkeit der Ernte.
Zellwand, Zellwände, Zellwänden
Verträglichkeitstest
vertraeglichkeitstest
Kleinversuch vor der ersten flächigen Anwendung. Er zeigt, ob sich die Produkte mit den im Betrieb eingesetzten Mitteln mischen lassen.
Verträglichkeitstest, Kompatibilität, Inkompatibilität
Spurennährstoffe
spurennaehrstoffe
Auch Mikronährstoffe genannt: Nährstoffe, die die Pflanze nur in kleinsten Mengen braucht, ohne die sie aber nicht auskommt. Ihr Fehlen zeigt sich in Mangelerscheinungen.
Spurennährstoffe, Spurennährstoff, Mikronährstoffe, Mikronährstoff, Spurenelement
Pflanzenstärkung
pflanzenstaerkung
Maßnahmen, die die natürliche Widerstandsfähigkeit der Pflanze fördern – etwa durch bessere Nährstoffversorgung, kräftigeres Wurzelwachstum und stabilere Zellwände.
Pflanzenstärkung, pflanzenstärkend
NK-Anteil
nk-anteil
Angabe des Stickstoff- und Kaliumgehalts einer Formulierung. Ein NK-Anteil von 9-6 bedeutet 9 % Stickstoff und 6 % Kalium.
NK-Anteil, NK 9-6, NK-Verhältnis
Nanometer
nanometer
Ein Millionstel Millimeter. Die Partikel in AgroArgentum® liegen unter 30 nm – klein genug, um direkt über die Blattoberfläche aufgenommen zu werden.
Nanometer, nm
Kolloidale Dünger
kolloidale-duenger
Kolloide sind winzige Partikel von 1 bis 1000 Nanometern, fein in Flüssigkeit verteilt. Kolloidale Dünger werden über Blatt und Wurzel direkt aufgenommen und ergänzen das bestehende Düngeschema.
Kolloidale Dünger, kolloidalen Dünger, kolloidaler Dünger, kolloidal, kolloidale, kolloidalen, Kolloid, Kolloide
Kaltvernebelung
kaltvernebelung
Ausbringung als feiner Nebel ohne Wärmezufuhr. Im Gewächshaus verteilt sich der Wirkstoff so gleichmäßig über den gesamten Bestand.
Kaltvernebelung, kaltvernebelt, Low volume mist
Fertigation
fertigation
Ausbringung von Düngemitteln über das Bewässerungssystem. Erlaubt eine gleichmäßige Versorgung mit Wasser und Nährstoffen ohne zusätzlichen Aufwand.
Fertigation, Irrigation, Tröpfchenbewässerung
EU-Düngeverordnung
eu-duengeverordnung
Kurzname für die Verordnung (EU) 2019/1009 über die Bereitstellung von Düngeprodukten auf dem EU-Markt. Die Produkte von B+H Solutions sind zu ihr konform.
EU-Düngeverordnung, EU-Düngeprodukte-Verordnung, Verordnung (EU) 2019/1009, EU 2019/1009
Chlorose
chlorose
Mangelerscheinung, bei der sich die Blätter aufhellen oder gelb verfärben, während die Blattadern grün bleiben. Häufigste Ursachen sind Eisen-, Magnesium- oder Kupfermangel.
Chlorose, Chlorosen, Eisenchlorose
Bor
bor
Spurennährstoff, der Blütenbildung und Befruchtung steuert. Ein Mangel zeigt sich vor allem in der reproduktiven Phase durch schlechten Fruchtansatz.
Bor
Blattdüngung
blattduengung
Ausbringung von Nährstoffen über die Blattoberfläche statt über Boden oder Bewässerung. Die Aufnahme erfolgt schneller, die benötigten Mengen sind geringer.
Blattdüngung, Blattspritzung, Blattdünger
Bioverfügbarkeit
bioverfuegbarkeit
Anteil eines Nährstoffs, den die Pflanze tatsächlich aufnehmen und verwerten kann. Je feiner ein Partikel, desto höher ist in der Regel die Bioverfügbarkeit.
Bioverfügbarkeit, bioverfügbar